Ein erfolgreiches B2B-Unternehmen wuchs kontinuierlich, doch mit dem Umsatz stiegen auch die offenen Forderungen. Dem Finance-Team fehlten Kapazitäten für konsequentes Follow-up.
Ausgangslage
Ein erfolgreiches B2B-Unternehmen verzeichnete ein kontinuierliches Wachstum und gewann regelmäßig neue Kunden. Gleichzeitig stieg jedoch auch das Volumen offener Forderungen. Das Finance-Team war stark in strategische Aufgaben eingebunden und verfügte nicht über ausreichende Kapazitäten für eine konsequente Nachverfolgung von Zahlungen und offenen Rechnungen. Mit der Zeit begann die Situation, die Planbarkeit des Cashflows zu beeinträchtigen.
Was wir herausfanden
Wir analysierten den bestehenden Forderungsmanagement-Prozess und stellten fest, dass die meisten Zahlungsverzögerungen nicht auf Zahlungsunwilligkeit zurückzuführen waren. Die eigentliche Ursache war das Fehlen strukturierter Follow-up-Prozesse und einer konsequenten Kundenkommunikation: Niemand verfolgte offene Rechnungen systematisch nach.
Lösung
Wir implementierten ein professionelles Collections Support Modell. Unser Team übernahm Zahlungserinnerungen, Kundenkommunikation, Nachverfolgungen, Statusüberwachung sowie die vollständige Dokumentation aller Aktivitäten. Jede offene Forderung wurde sichtbar, nachvollziehbar und aktiv gesteuert.
Ergebnisse
Bereits nach wenigen Monaten sanken die überfälligen Forderungen um rund 35 %, der Days Sales Outstanding (DSO) verbesserte sich von 52 auf 34 Tage, und das Finance-Team wurde um etwa 20 Stunden pro Monat entlastet. Nachhaltiges Wachstum entsteht nicht nur durch Umsatzsteigerung, sondern auch durch ein effektives Management des Cashflows.
Wichtigste Ergebnisse
Rund 35 % weniger überfällige Forderungen
DSO von 52 auf 34 Tage gesenkt
Finance-Team um ca. 20 Stunden/Monat entlastet